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menschen-grenzen-rechte
Ein Diskussionsforum der Amnesty-Hochschulgruppe
Ort: Melanchthonianum, Sitzungszimmer (2.OG)
Zeit: 03.05. bis 14.06, mittwochs (außer 18.05), 19 bis 21 Uhr
Gibt es einen Ort auf der Welt, an dem die allgemeinen Menschenrechte der UNO von 1948 vollständig eingehalten werden?
Aus den Erfahrungen des Holocausts und zweier Weltkriege war es einst
die Absicht, grundlegende Rechte für jeden Menschen
unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe oder Religion jenseits
staatlicher Grenzen festzulegen und ihren Schutz weltweit zu
veranlassen. Allerdings stellt die nationalstaatliche Verfasstheit der
UNO-Mitgliedsstaaten noch heute eine beachtliche Hürde für
die internationale Konvention dar. Außerdem gibt es zahlreiche
Rechtssysteme und -Traditionen, die sich dem Gedanken der
Universalität in den Weg stellen.
Die ai-Hochschulgruppe lädt euch ein, einen Einblick in die
Reichweite der Grenzen von Menschenrechten zu gewinnen. In einem ersten
Versuch veranstaltet sie wöchentlich im Mai und Juni 2006 ein
für alle Interessierte offenes Diskussionsforum mit dem Titel
"menschen-grenzen-rechte". Studierende aus Halle und weitere Gäste
werden hier zu aktuellen Themen referieren.
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Vorbei
03.05.
Blick ins Abseits: Zwangsprostitution und Menschenhandel im Schatten der Fußball-WM
Ulrike Richter, Kobra Leipzig, Fachberatungsstelle für Opfer von Menschenhandel


10.05.
Film "Lilja 4-ever" (mehr Infos zum Film)
Film passend zum Thema der Vorwoche.
18.05. Donnerstag im Anhalter-Zimmer, Tulpe
Grenzgänge. Zur aktuellen Flüchtlingspolitik der EU.
Stefan Keßler, Flüchtlingsrat von Amnesty international
24.05.
Von Wegen und Kreuzungen. Menschenrechtsdebatte in Ägypten
Isabel Förster und Inas Briek, Studentinnen der Islamwissenschaft, MLU
31.05.
Menschenrechte in Somalia. Über Möglichkeiten und Grenzen des
Menschenrechtsschutzes in einem zerfallenen Staat.
Markus Höhne M.A., Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung Halle
07.06.
Der Wille des Volkes ist der Wille des Himmels. Zur Menschenrechtsdebatte in Ostasien
PD Dr. habil. Eun-Jeung Lee, wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Lehrstuhl für politische Theorie und
Ideengeschichte, Institut für Politikwissenschaft, MLU
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