Dates and Events

Friday, 04.07.2014 - 19:00, Orientalisches Institut, Mühlweg 15, 06114 Halle

Zur Langen Nacht der Wissenschaften sind wir mit einem Infostand im Hof des Orientalischen Institutes vertreten. Für unsere Gruppe ist das der Start an der internationalen Kampagne von Amnesty International gegen Folter. Kommt also an unserem Stand vorbei, bedruckt euch selber einen Jutebeutel, unterzeichnet unsere Petitionen und/oder lasst euch mit der Augenbinde "Schau nicht weg! Stop Folter!" -wie vor zwei Wochen in Berlin unsere Generalsekretärin Selmin Caliskan und der Schauspieler Benno Führmann- fotografieren.

Mehr Infos zur Stop-Folter-Kampagne

Thursday, 12.06.2014 - 20:00, LaBim, Töpferplan 3, 06108 Halle

Der Eintritt ist kostenlos.
Im Anschluss an den Film wird es eine Fragerunde geben.
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USA 2010, Regie: Julia Bacha, 97 Min., Dokumentarfilm

Budrus ist eine kleine palästinensische Ortschaft, 31 Kilometer nordwestlich von Ramallah. Budrus gerät ins Blickfeld der internationalen Öffentlichkeit, als die israelische Regierung im Jahr 2003 beschließt, zwischen Israel und dem Westjordanland Sperranlagen in Gestalt eines Zaunes oder einer Mauer zu errichten, die unter anderem quer durch Budrus verlaufen sollten.

Im Mittelpunkt des Films von Julia Bacha, die die Geschehnisse in Budrus über fünf Jahre hinweg mitverfolgt hat, stehen der palästinensische Aktivist Ayed Morrar und seine 15-jährige Tochter Iltezam. "Wir haben keine Zeit für Krieg, wir wollen unsere Kinder großziehen", sagt Ayed Morrar, Anführer eines friedlichen Protests.


Gewaltfreier Widerstand in Palästina – in den Nachrichten über den Nahost-Konflikt geht dieser Teil der Geschichte meist unter.

weitere Infos:
http://www.justvision.org/budrus

Wednesday, 11.06.2014 - 10:00, Universitätsplatz, 06108 Halle

Schreibt eine Postkarte an Bundeskanzlerin Angela Merkel! Wir fordern von Ihr, die Menschenrechte an den EU-Außengrenzen einzuhalten und dies auch von den anderen RegierungschefInnen der EU zu verlangen.

In der Zeit von 10-16Uhr könnt ihr die Postkarten an unserem Stand auf dem Innenstadt-Campus unterschreiben.

Sunday, 01.06.2014 - 12:00, Café-Bar Colonne Morris, Viktor-Scheffelstraße 8, 06114 Halle

Zum diesjährigen Stadtteilfest im Paulusviertel ist die Amnesty International Hochschulgruppe Halle mit einem Stand am Colonne Morris vertreten. An unserem Stand können sich Kinder in kleine Löwen, Prinzessinnen, Clowns oder ähnlichem verwandeln lassen, während die Erwachsenen Petitionen an Bundeskanzlerin Merkel unterzeichnen können.

[Paulusfest 2007]

Thursday, 20.03.2014 - 00:00, Halle

Aktionstag zum EU-Gipfel In dieser Woche wurden wieder Leichen an der Küste von Lesbos, Griechenland angeschwemmt. Fünf Monate nach der tragischen Katastrophe von Lampedusa, als drei Boote mit bis zu 650 Flüchtlinge und Migranten auf dem Weg von Nordafrika nach Europa sanken, tun die Verantwortlichen immer noch nicht genug um das Leben von Migranten und Flüchtlingen zu schützen.

Die Schiffswracks vor der Küste von Lampedusa in Oktober 2013 mahnen deutlich, wie notwendig eine grundlegende Änderung in der Asyl-und Migrationspolitik ist. Es wird berichtet, dass in den ersten 10 Monaten des Jahres 2013 mehr als 10.000 Flüchtlinge aus Syrien an der Küste von Italien angekommen sind.

Heute treffen sich die EU- Staats-und Regierungschefs in Brüssel zu einem EU-Gipfel , dort werden sie auch über die Asyl- und Migrationspoltik der EU beraten, denn bis Juni soll eine neue strategischen Leitlinien für die nächsten 5 Jahre beschlossen werden.

Mit unserem Protest möchten wir die EU-Mitgliedsstaaten daran erinnern ihre Verantwortung wahrzunehmen und zu handeln.

Monday, 13.01.2014 - 20:00, Luchs.Kino am Zoo, Seebener Straße 172

Zu Gast: Regisseurin Ulrike Mothes

www.womenspolicestation-film.com

Die Vergewaltigungsfälle zu Beginn des Jahres 2013 in Neu-Delhi riefen die missachteten Rechte indischer Frauen neu ins Bewusstsein. Bis heute werden in Indien unerwünschte Mädchen abgetrieben, junge Frauen zwangsverheiratet oder gar, als Haushaltsunfall getarnt, vor dem schwiegerelterlichen Herd mit Kerosin übergossen und verbrannt. Eine staatliche Initiative, Frauen vor Diskriminierungen zu schützen, ist die Einrichtung von Frauenpolizeistationen mit ausschließlich weiblicher Besetzung.

Wenn die 31 Polizistinnen der WOMEN´S POLICE STATION in Bangalore ihrer Arbeit nachgehen, schlichten sie nicht nur Familien- und Mitgift-Konflikte, sondern verteidigen auch ihre Autorität gegenüber angeklagten Gatten und Schwiegervätern und philosophieren über die perfekte Hochzeit.

Tuesday, 26.11.2013 - 19:00, Goldene Rose, Rannische Str. 19

Efi Latsoudi, Flüchtlingsaktivistin aus Griechenland, berichtet über die aktuellen Fluchtbewegungen in der Ägäis, den Abschottungsmaßnahmen von Frontex und der griechischen Küstenwache, sowie von den Solidaritätsaktivitäten auf der Insel.

Über Lesbos sind im Verlauf des letzten Jahres wieder verstärkt Flüchtlinge nach Griechenland gekommen. Viele der Schutzsuchenden kommen aus Kriegsgebieten, wie Afghanistan, Somalia und insbesondere Syrien. Was ihnen, bei ihrem Versuch in die EU zu gelangen, als erstes begegnet sind bewaffnete Einheiten von Frontex und der griechischen Küstenwache, die sich auch nicht scheuen diese Waffen gegen die Flüchtlinge zu benutzen.

Die von diesen Einheiten praktizierte Rückschiebung in die Türkei ist zwar vom EGMR in einem Urteil vom 23.2.2012 als eindeutiger Verstoß gegen fundamentale Menschenrechte bewertet worden, dies hat aber nicht zu einem Stopp dieser Rückschiebungspraxis geführt. Wie auch an andern Abschnitten der EU-Außengrenze ist diese Abschottungspraxis mitverantwortlich für eine Vielzahl von Todesfällen. Diejenigen die es schaffen lebend anzukommen, erhalten meistens keine Unterkunft, keine Verpflegung und keine medizinische Hilfe vom griechischen Staat.

Gleichzeitig lassen sich an der Entwicklung in Lesbos beispielhafte Aktionen praktischer Solidarität aufzeigen. Vor Ort ist in den zurückliegenden Jahren in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung ein selbstorganisiertes Willkommenszentrum „PIKPA“ und „The village of all together“ aufgebaut worden.

Wir wollen gemeinsam diskutieren wie praktische Solidarität auf Lesbos und hier in Deutschland gestaltet werden kann und sprechen über Herausforderungen, Grenzen und Ansprüche.

In Zusammenarbeit mit borderline europe e.V.  

Monday, 04.11.2013 - 20:00, Melanchthonianum, Hörsaal B

Wir laden euch herzlich zu einem Infoabend über Amnesty International ein! Zunächst erfahrt ihr in einem Vortrag die Arbeitsweise und den Aufbau der Nichtregierungsorganisation Amnesty International auf internationaler und regionaler Ebene. Nachdem außerdem die Möglichkeiten vorgestellt werden in unserer Gruppe mitzuarbeiten, könnt ihr eure Fragen stellen.

Tuesday, 22.10.2013 - 09:00, Audimax

Wir sind auch wieder beim Tag des studentischen Engagements dabei. Informiert euch an unserem Stand über unsere Gruppe und Mitmachmöglichkeiten. Außerdem könnt ihr mehr erfahren über die Flüchtlingspolitik der EU, den sogenannten 'Push-Backs' auf dem Mittelmeer und unsere Petition an die Griechische Regierung unterzeichnen!

 

 

 

Saturday, 12.10.2013 - 20:00, Wajut, Lauchstädterstraße 24

Die Europäische Union schottet ihre Außengrenzen weiterhin ab und verstößt damit massiv gegen Menschenrechte. Im Fokus unserer aktuellen Recherchen steht die Grenzpolitik Griechenlands. Nachdem der Landweg über die Türkei inzwischen weitgehend versperrt ist, versuchen Schutzsuchende verstärkt über den gefährlichen Seeweg nach Griechenland zu gelangen. Aber die griechische Küstenwache zerstört die Boote der Flüchtlinge, die vor allem aus Afghanistan, Syrien, Somalia oder Eritrea kommen, und versucht, sie in türkische Gewässer zurückzubringen. Einige schaffen es doch auf der Insel Lesbos anzukommen, die nicht weit von der türkischen Küste entfernt ist. Hier wie auch der Landgrenze zur Türkei werden Schutzsuchende, darunter auch viele Minderjährige, oft willkürlich verhaftet. Diese Haft kann in Griechenland bis zu 18 Monate dauern – ein Grund, weshalb ein Asylantrag oft gar nicht erst gestellt wird. So sitzen Flüchtlinge in Haftanstalten, obgleich feststeht, dass sie nicht in ihre Länder zurückgeschoben werden dürfen, weil ihnen dort Gefahr für Leib und Leben droht. Die Bedingungen in den griechischen Gefängnissen, die medizinische Versorgung und die hygienischen Bedingungen sind katastrophal.

Hier geht's zur Online-Petition.

In Zusammenarbeit mit und für die Bewohner des Flüchtlingswohnheims in Krumpa veranstaltet der WaJut Waldorf Jugendtreff und ehrenamtliche Studenten ein Rap Konzert. Alle Acts verzichten freiwillig auf Gage damit jeder Cent auch dahin kommt wo er am besten gebraucht wird. Wir sind mit einem Infostand zu unserer Asylarbeit und der aktuellen Petition zu den Push-Backs auf dem Mittelmeer dabei!

Saturday, 13.07.2013 - 00:00, Lesbos, Griechenland

Vom 13. bis 20. Juli findet auf der griechischen Insel Lesbos das von Amnesty International organisierte "Human Rights Camp" statt. Aktivistinnen und Aktivisten aus 20 Ländern werden dort zusammenkommen, um auf die katastrophale Situation der Flüchtlinge aufmerksam zu machen.

Von der Gruppe Halle ist auch eine Vertreterin vor Ort. Sie wird von ihren Erlebnissen auf unserer facebook-Seite berichten (auch von Nicht-facebook-Mitgliedern lesbar).

Fast täglich versuchen Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien oder Afghanistan, über das ägäische Meer nach Griechenland zu gelangen. Was sie suchen, ist Schutz und ein menschenwürdiges Leben. Doch was sie finden, sind Zurückweisung, Gewalt und Erniedrigung. Mit lebensbedrohlichen Methoden hindert die griechische Küstenwache sie daran, Festland zu erreichen und dort Asyl zu beantragen. Damit muss Schluss sein! Setzt jetzt ein Zeichen und beteiligt euch an unserer Online-Petition: http://www.amnesty.de/stoppushbacks

Saturday, 06.07.2013 - 10:00, Unisportplatz Ziegelwiese

Da der Sportplatz vom Hochwasser stark betroffen ist, muss das Turnier leider verschoben werden!

Aktuelle Infos zum neuen Termin etc. gibt es auf dieser Website!

 
Hier gehts zur Anmeldung!

Monday, 10.06.2013 - 20:00, Luchs.Kino am Zoo, Seebener Straße 172

Leichen werden geborgen, wo Deutsche, Engländer oder Franzosen Urlaub machen, einige der über tausend Bootsflüchtlinge, die den Unruhen in den nordafrikanischen Ländern entkommen wollten und dabei ihr Leben ließen.

Dieses Thema greift die Ausstellung "Bootsflüchtlinge" der Amnesty-International Hochschulgruppe Halle auf. Sie wird am 10. Juni vor der Filmvorführung von "Closed Sea" in der Filmreihe "globale in Halle" im Luchs.Kino am Zoo eröffnet. Closed Sea erzählt von den somalischen und eritreischen Flüchtlingen, die während des Libyen- Krieges von der italienischen Marine auf See abgefangen und gewaltsam nach Libyen zurückgewiesen wurden, wo sie der Macht der lokalen Polizei ausgesetzt waren. Die Ausstellung "Bootsflüchtlinge" von Amnesty International zeigt, aus welchen Ländern die Menschen kommen, die sich in kleinen Fischerbooten auf dem Mittelmeer in Lebensgefahr begeben.

Wer sind sie? Warum nehmen sie die gefährliche Überfahrt und unsichere Zukunftsaussichten in Europa auf sich? Welche Chance auf Asyl haben sie? Wie wollen wir als Europäer mit der Situation umgehen? Die Ausstellung gibt Antworten und stellt neue Fragen zu einem Thema, das weit entfernt scheint, aber uns dennoch auch hier – im mittelmeerfernen Halle - kümmern sollte. In Deutschland werden die Flüchtlinge häufig als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet, doch das trifft oft nicht zu: Sie stammen aus Somalia und Eritrea, wo seit Jahren Gewalt und Perspektivlosigkeit den Alltag beherrschen. Aktuell flüchten viele wegen der Kriege und Unruhen aus nordafrikanischen Staaten. Für sie stellt die Seereise über das Mittelmeer nach Europa einen letzten Ausweg dar. Allein 2011 sind laut dem Flüchtlingsdienst der Vereinten Nationen (UNHCR) 58.000 Bootsflüchtlinge über das Mittelmeer zu uns nach Europa gekommen. Wie viele auf dem Weg ihr Leben ließen, ist unklar: Der UNHCR geht von mehr als 1.500 Toten aus.

Im Film sind Originalszenen der Überfahrt von Handy-Videos zu sehen. Sie zeigen, die eine Gruppe junger Frauen und Familien in einem kleinen Fischerboot auf der Reise über das Mittelmeer abtreibt und dem Tode nahe ist. Sie werden gerettet, doch dann wieder nach Libyen zurück gebracht. Der Film dokumentiert auch die Schmähungen und Misshandlungen, die diejenigen ertragen müssen, die versuchen zu fliehen. Selbst diejenigen, die es nach Europa schaffen, sind hier nicht willkommen.

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es eine Diskussion mit Dario Sarmadi, Politologe und Europawissenschaftler, sowie Referent für politische Flüchtlinge und Asyl bei Amnesty International.

Saturday, 08.06.2013 - 19:30, Bude Halle, Kardinal-Albrecht-Straße 6 (ehem. Thalia-Theater)

Die Asyl-Monologe erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.

Schritte hin zu Gerechtigkeit, das thematisieren die Asyl-Monologe, indem sie nicht nur die Werdegänge von Flüchtlingen und Asylsuchenden inklusive der zunächst ‚normalen’ Lebensläufe in ihrer Heimat, der Fluchtursachen und ihrer Erfahrungen mit dem deutschen Asylsystem darstellen, sondern vor allem Geschichten von Trennungslinien und Koalitionen, von Feigheit und Mut, von Konflikten und Solidarität sind. Kurzum: die Asyl-Monologe erzählen jene Dramen, die stattfinden, wenn verschiedene Lebenswege sich unter besonderen Umständen zu berühren beginnen und Menschen schließlich "unfähig wurden, ein unengagiertes oder aufgeschobenes Leben zu führen" (Edward Said).

Mit der ersten Produktion, den Asyl-Monologen, orientiert sich Bühne für Menschenrechte an den Worten von Martin Luther King, jr., für den menschlicher Fortschritt weder automatisch noch unausweichlich ist und jeder Schritt hin zu Gerechtigkeit Opfer, Leid und Kampf verlangt.

Eintritt auf Spendenbasis.

asylmonologe

Saturday, 25.05.2013 - 10:00, Marktplatz

Unter dem Motto „Dein Engagement. Unsere Zukunft.“ findet am 25. Mai 2013 erstmals der Deutsche Entwicklungstag statt. Er richtet sich an alle, die sich national und international  engagieren  und  für  andere  stark  machen. Ob  fairer  Handel  oder  Projekte  aus  dem  Bildungsbereich  –  der  Deutsche  Entwicklungstag  zeigt  eine  breite  Vielfalt  des  bürgerschaftlichen  und  kommunalen Engagements  in  der  Entwicklungszusammenarbeit.  Er möchte informieren, aber auch aktivieren.

Die Amnesty International Hochschulgruppe ist mit einem Stand zur aktuellen Ägypten-Kampagne vertreten. Im Zuge der ägyptischen "Revolution des 25. Januar" eroberten sich Aktivisten und Künstler den öffentlichen Raum auch mit Farbe und Pinsel zurück. Sie malten und sprühten ihre Forderungen an die Wände der Stadt. Sie kommentierten das politische Geschehen und verewigten die Opfer von Polizei- und Militärgewalt auf den Mauern Kairos und anderer Großstädte. Die Poster-Ausstellung "Wände des Widerstands" zeigt eindrucksvolle Beispiele ägyptischer Street Art aus dem Jahr 2012 und demonstriert anhand dieser Kunst, wie die Ägypter für Freiheit und Menschenrechte kämpfen. Sie werden eingerahmt von den Forderungen von Amnesty International. Mehr Infos zur Menschenrechtslage in Ägypten und der aktuellen Amnesty-Kampagne.

Wenn du den Stand verpasst hast, kannst du auch HIER die aktuelle Petition zu Frauenrechten in Ägypten online unterzeichnen.

Saturday, 18.05.2013 - 00:00, Bochum

Rund 500 Mitglieder von Amnesty International aus ganz Deutschland trafen sich am Pfingstwochenende in Bochum zur diesjährigen Jahresversammlung. Erstmals der Mitgliedschaft stellen musste sich unsere neue Generalsekretärin, Selmin Çalışkan, die seit dem 1. März im Amt ist. Die vier Delegierten aus der Gruppe Halle nahmen an Workshops und Seminaren wie Flüchtlingsschutz, Ägypten, Russland, Fundraising oder Folter teil. Als internationale Gäste waren unter anderen Arsenij Roginski, der Präsident der internationalen Gesellschaft “Memorial”, und Dirk Sager, Vorstand von "Reporter ohne Grenzen", anwesend. Turnusmäßig wurde ebenfalls ein neuer Vorstand der deutschen Amnesty-Sektion gewählt: www.amnesty.de/der-ehrenamtliche-vorstand

Saturday, 27.04.2013 - 11:00, Lutherstadt Wittenberg, Marktplatz

An einem verregneten Samstag Ende April trafen sich die Gruppen Magdeburg und Halle/S. zum Lokalderby in Lutherstadt Wittenberg. Da den Bewohnern der Stadt, welche nach dem großen Reformator benannt ist, Amnesty International nahezu unbekannt war, führten uns in Luthers Sinne die Wege zur Aufklärung nach Wittenberg.

Unter der Überschrift „Der Arabische Frühling darf nicht verblühen“ bauten wir einen großen Stand mitten auf dem Marktplatz auf. Quer über den Platz wurde eine Wäscheleine gespannt, an der wir die Ausstellung „Wände des Widerstands – Street-Art der Ägyptischen Revolution“ festklammerten. Passend dazu tanzten Magdeburger und Hallenser gemeinsam den Pharaonentanz zu ägyptischer Musik aus der Zeit der Revolution.

Trotz des miesen Aprilwetters kamen viele Besucher zu unserem Stand. Angelockt von Kaffeeduft und leckeren Kuchen wurden rund 70 Unterschriften zur aktuellen Ägypten-Petition gesammelt. Viele Touristen und Einwohner diskutierten angeregt mit uns, interessierten sich für Amnesty und die Kampagne.

Und zu guter Letzt unterstütze Martin Luther höchstpersönlich unsere Ägypten-Kampagne.

Thursday, 17.01.2013 - 18:00, Melanchthonianum, Hörsaal XVI

- Wie wir alle Kinderarbeit (unfreiwillig) unterstützen und wie wir das ändern können

Die Referentin Elena Samonova studierte Kulturwissenschaften und Politikwissenschaften in St-Petersburg und Heidelberg. Nach dem Forschungsaufenthalt in Nepal verfasste sie ein Buch „Verkaufte Kinder: Kindersklaverei in Nepal“. Seit 2011 nimmt sie am weiterbildenden Programm „Childhood Studies and Children´s Rights“ an der Freien Universität Berlin teil und betreut ein Blog über Kinderarbeit auf der Seite der Kampagne „Aktive gegen Kinderarbeit“. Außerdem hat Frau Samonova an verschiedenen Projekten für ehemalige Kamalari (minderjährige Sklavinnen in Nepal) mitgearbeitet.

Die Referentin Elke Michauk studiert in Mumbai, Indien und hat während ihres Studiums  ein durch die GEW-Stiftung 'Fair Childhood' unterstütztes Projekt in Andhra Pradesh (Indien) begleitet: http://www.fair-childhood.eu/.

Tuesday, 11.12.2012 - 20:00, Melanchthonianum, Hörsaal B

- Der Zusammenhang von Rechtsradikalismus und wirtschaftlicher Depression in der Geschichte Europas und heute

Die Referentin Prof. em. Helgard Kramer war Soziologieprofessorin an der Freien Universität Berlin mit dem Arbeitsschwerpunkt theoretische und empirische Forschung zum Rassismus und NS-Täterforschung.

Der Referent Marcus Schmidt ist ausgebildete Lehrkraft für Jugendliche und Erwachsene zum Thema Rechtsextremismus und Methoden der gewaltfreien Konfliktbearbeitung.

Tuesday, 04.12.2012 - 20:00, Melanchthonianum, Hörsaal B

- Homosexualität, Transgender und Queer - Situation in der Welt und Hier

Der Referent Rupert Haag ist Experte bei Amnesty für "Menschenrechte und sexuelle Identität" und Mitherausgeber des Buches "Das Recht, anders zu sein. Menschenrechts- verletzungen an Schwulen, Lesben und Transgender".

Der Referent Ants Kiel ist Mitglied im "lebensart e.V. - Fachzentrum für sexuelle Identität Halle" und berichtet von seiner Arbeit vor Ort.

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