Dates and Events

Wednesday, 22.06.2016 - 19:00, Goldene Rose, Rannische Straße 19

ERFAHRUNGSBERICHT UND INFORMATIONSABEND ZUM GEBIET DER NUBA-BERGE IM SUDAN

Am 22.6.2016 um 19 Uhr findet in der Goldenen Rose in Halle eine gemeinsame Veranstaltung von Amnesty International und Cap Anamur statt. Thema der Veranstaltung sind die Nubaberge im Sudan – ein Ort, der nicht oft in den Nachrichten auftaucht, aber zu den Gebieten auf dieser Erde zählt, in denen die Menschen seit Jahrzehnten im Krieg leben müssen.

Beide Organisationen engagieren sich: Amnesty beobachtet immer wieder Menschenrechtsverletzungen auch in anderen Teilen des Sudan, veröffentlicht Petitionen und Einzelfallberichte. Cap Anamur ist als humanitäre Nichtregierungsorganisation vor Ort und unterstützt die Menschen medizinisch.

An diesem Abend wollen wir genauer hinschauen: Welche Kulturen und ethnische Gruppen finden sich im Sudan? Warum ist dieser Konflikt entstanden?

Wie sieht die Arbeit von Cap Anamur vor Ort aus? Mit was für Problemen, die konfliktbedingt sind, haben die Menschen tagtäglich zu kämpfen und was sind die Folgen? Wer steckt eigentlich hinter Cap Anamur und was zeichnet die Arbeit weltweit aus?

Diskussionsvorlage dabei sind Vorträge unserer Referent_innen: Dr. Werner Strahl, Vorstandsmitglied und langjähriger Mitarbeiter bei Cap Anamur und Maria Zipro, ehemalige Mitarbeiterin im Projekt in den Nubabergen sowie Mitglied der Sudan/Südsudan-Expert_innenrunde bei Amnesty International.

Nach der Hauptveranstaltung laden wir alle Teilnehmenden ein, an der gemütlichen Bar für einen regen Gedankenaustausch Platz zu nehmen.

Monday, 20.06.2016 - 20:45, Markplatz Halle

Amnesty International und Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage rufen auf, sich zum Weltflüchtlingstag am Montag, dem 20. Juni, auf dem Markplatz zu versammeln, um auf die aktuelle Situation von Geflüchteten aufmerksam zu machen. Wir werden Kerzen aufstellen und mit einer Rede von Matthias Brenner den Menschen gedenken, die gezwungen waren zu fliehen.
Der Weltflüchtlingstag ist den Flüchtlingen, Asylsuchenden, Binnenvertriebenen, Staatenlosen und RückkehrerInnen auf der ganzen Welt gewidmet, um ihre Hoffnungen und Sehnsüchte nach einem besseren Leben zu würdigen.

Danach gehen wir gemeinsam zum „Café International“ in die „Goldene Rose“, um dort unsere Lieblingsspeisen an einen Tisch zu bringen und gemeinsam zu essen. Für ein reichhaltiges Buffet, bitten wir euch Essen (vegi oder halal) mitzubringen.

• 20.45 Uhr Marktplatz
• 21.30 Uhr Goldene Rose

Sunday, 19.06.2016 - 12:30, Leipzig, Stadtteilpark Rabet

Einen Tag vor dem internationalen Gedenktag für Flüchtlinge wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzen - gegen Fremdenhass und für Menschlichkeit, Vielfalt und Weltoffenheit.

Lasst uns in Berlin, München, Leipzig, Hamburg und Bochum Menschenketten starten!

Wir verbinden Moscheen, Kirchen, Synagogen, soziale Einrichtungen, Flüchtlingsunterkünfte, Museen, Theater und Rathäuser. Reiche Deine Hände, damit Tausende ineinandergreifen, eine Kette von Schutz und Solidarität bilden.

In Leipzig ist neben demonstrieren auch feiern angesagt! Die Menschenkette geht in das Brückenfest über:

Die Auftaktkundgebung am 19. Juni beginnt um 12:30 Uhr im Stadtteilpark Rabet. Um 13:00 Uhr startet die Menschenkette Richtung Nikolaikirchhof. Dort ist ein zweiter Treffpunkt um 13:00 Uhr, sodass die Menschenkette parallel von der Nikolaikirche aus startet: Durch die Innenstadt über die Thomaskirche bis zum Synagogenmahnmal in der Gottschedstr. Dort endet die Menschenkette.

Im Anschluss gehen wir als Demo von der Gottschedstr. zur Sachsenbrücke, wo die Abschlusskundgebung um 15:00 Uhr auf dem Brückenfest stattfindet. Dort wird es auf zwei Bühnen und mit vielen Ständen ein buntes, multikulturelles Musik- und Kulturprogramm geben.

http://hand-in-hand-gegen-rassismus.de

Wednesday, 15.06.2016 - 10:00, Marktplatz, Halle

Zum 10-jährigen Jubiläum der Arbeit von Amnesty in Sachsen-Anhalt kommt das Amnesty-Mobil in die Stadt! Es ist ausgestattet mit einer Ausstellungen zu Amnesty Internationals Themenschwerpunkten und Argumenten für eine humane Flüchtlingspolitik. Außerdem könnt ihr an unserem Menschenrechtsgewinnspiel teilnehmen und die Hochschulgruppe steht für eure Fragen & Anregungen zur Verfügung.

Die Stationen:

10 - 12 Uhr Hermesareal

12 - 14 Uhr Heidecampus

14 - 17 Uhr Steintorcampus

17 - 22 Uhr Marktplatz

 

Kommt vorbei!

Saturday, 04.06.2016 - 15:30, Magedeburg, Rathaus

Am 20. April sind die Aktionswochen gegen Rassismus gestartet, eine Aktion der ostdeutschen Amnesty-Bezirke, bei der die Menschen ein Zeichen gegen Rassismus setzen können. Dazu werden Fotos von Menschen gesammelt, die mit ihrer Botschaft Gesicht zeigen wollen.

Zur Abschlussaktion in Magdeburg wollen wir nach einer kurzen Auftaktveranstaltung um 15:30 vom Rathaus einen Demonstrationszug starten. Dort werden die gesammelten Fotos ausgestellt.

#noracism

Tuesday, 26.04.2016 - 20:00, Melanchtonianum, Sitzungszimmer
Du möchtest dich für Menschenrechte einsetzen? Wir laden alle Menschen, die sich für Amnesty International und unsere Arbeit in Halle interessieren, ganz herzlich  zu unserer Informationsveranstaltung ein. Wir können euch hier in entspannter Atmosphäre einen Überblick über unser Engagement und die einzelnen Arbeitsgruppen geben und eure Fragen beantworten. Wir freuen uns auf euch :)
Wednesday, 20.04.2016 - 11:00, Universitätsplatz

Wie jedes Jahr sind wir auch diesmal beim "Tag des studentischen Engagements", um uns den studenten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vorstellen zu können.

Monday, 21.03.2016 - 20:00, Postkult e. V., Böllberger Weg 5

Nach einer Flucht um die halbe Welt sind Abdul, Brian und Farid in einem abgelegenen Asylbewerberheim im kleinen Ort Bad Belzig gestrandet. Von hier aus suchen sie nach Wegen in die deutsche Gesellschaft. Auf Dorffesten, Ämtern und Diskotheken prallen ihre Vorstellungen von Deutschland mit den Mentalitäten der Brandenburger*Innen aufeinander. Anstelle von Betroffenheit rückt LAND IN SICHT die unfreiwillige Komik dieses Aufeinandertreffens in den Blick.

Land In Sicht
2014
93 min
Deutsch mit englischem Untertitel
Im Anschluss als Expert*in:
- Oliver Paulsen (Dienstleistungszentrum Migration und Integration (DLZMI) der Stadt Halle)
- Grandhotel Cosmopolis Augsburg (angefragt)
Moderation: Udo Israel (Radio Corax)



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Anhand von Reaktionen auf die sogenannte „Flüchtlingskrise“ treten in letzter Zeit diffuse Ressentiments und verstecktes, rassistisches Gedankengut deutlich zutage. Mit dem FahrradkinoFilmFestival „Flüchtige Bekanntschaften“ sollen persönliche Geschichten von Geflüchteten in den Mittelpunkt gerückt werden, um die hitzige Debatte um das Menschenrecht Asyl weg von dem Bild der grauen Flüchtlingsflut hin zu den schutzsuchenden Menschen zu bewegen. Mit den mehrfach ausgezeichneten Filmen Mediterranea (12. März, 19 Uhr), On The Bride’s Side (15. März, 19 Uhr) und Land In Sicht (21. März, 20 Uhr) und den daran anschließenden Diskussionsrunden mit renommierten Expert*Innen sollen Vorurteile und Chancen thematisiert werden. Für Schulklassen gibt es in der Woche vom 14. bis 18. März die Möglichkeit einen Workshop zu besuchen. Hier dient der Film Wir Sind Jung, Wir Sind Stark als Grundlage. Mehr zum Filmworkshop für Schulen unter: https://cultureconaction.wordpress.com/fahrradkino/workshop-wir-sind-jung-wir-sind-stark/

Eine gemeinschaftliche Veranstaltung von urban.aktiv, Postkult e.V., CultureConAction und der Amnesty International Hochschulgruppe Halle im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus 2016. Weitere Informationen unter www.bildungswochen.de.

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Ausschlussklausel
Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen, insbesondere gilt dies für die Modemarke Thor Steinar.

Sunday, 20.03.2016 - 10:00, Gedenkstätte „Roter Ochse“ Halle (Saale)

Der Zweite Weltkrieg hat gezeigt, welche verheerenden Auswirkungen die strikte Missachtung von Menschenrechten haben kann. Es war kein Zufall, dass bereits wenige Monate nach Beendigung des Krieges eine Fachkommission der Vereinten Nationen gegründet wurde, um einen internationalen Menschenrechtskodex zu entwickeln. Am 10. Dezember 1948 wurde ohne Gegenstimmen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verabschiedet.

Angesichts der aktuellen Hetze gegen Geflüchtete, den Brandstiftungen in Asylunterkünften oder der Morddrohungen gegen Menschen, die sich für Geflüchtete einsetzen, wollen wir zeigen, welche Verbrechen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit verursachen kann. Wir führen daher an Orte von Menschenrechtsverletzungen während des Nationalsozialismus’ in Halles Innenstadt. Durch die Begegnung mit der Geschichte am eigenen Wohnort wird historisches Geschehen konkret fassbar. Eine intensive Auseinandersetzung mit lokalen Orten und Ereignissen im eigenen Lebensumfeld kann dazu beitragen, das historische Bewusstsein zu erweitern. Der Stadtrundgang „Täterspuren“ setzt sich mit den Verbrechen des faschistischen Halle auseinander und stellt die Errungenschaft der Menschenrechtserklärung demgegenüber.

Dauer: ca. 2 Stunden (ca. 3.5 km) , Start- und Endpunkt: Gedenkstätte „Roter Ochse“ Halle (Saale)

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Gedenkstätte "Roter Ochse" Halle (Saale) zu den Bildungswochen in Halle.

Thursday, 17.03.2016 - 10:00, Gedenkstätte „Roter Ochse“ Halle (Saale)

Der Zweite Weltkrieg hat gezeigt, welche verheerenden Auswirkungen die strikte Missachtung von Menschenrechten haben kann. Es war kein Zufall, dass bereits wenige Monate nach Beendigung des Krieges eine Fachkommission der Vereinten Nationen gegründet wurde, um einen internationalen Menschenrechtskodex zu entwickeln. Am 10. Dezember 1948 wurde ohne Gegenstimmen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verabschiedet.

Angesichts der aktuellen Hetze gegen Geflüchtete, den Brandstiftungen in Asylunterkünften oder der Morddrohungen gegen Menschen, die sich für Geflüchtete einsetzen, wollen wir zeigen, welche Verbrechen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit verursachen kann. Wir führen daher an Orte von Menschenrechtsverletzungen während des Nationalsozialismus’ in Halles Innenstadt. Durch die Begegnung mit der Geschichte am eigenen Wohnort wird historisches Geschehen konkret fassbar. Eine intensive Auseinandersetzung mit lokalen Orten und Ereignissen im eigenen Lebensumfeld kann dazu beitragen, das historische Bewusstsein zu erweitern. Der Stadtrundgang „Täterspuren“ setzt sich mit den Verbrechen des faschistischen Halle auseinander und stellt die Errungenschaft der Menschenrechtserklärung demgegenüber.

Dauer: ca. 2 Stunden (ca. 3.5 km) , Start- und Endpunkt: Gedenkstätte „Roter Ochse“ Halle (Saale)

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Gedenkstätte "Roter Ochse" Halle (Saale) zu den Bildungswochen in Halle.

Tuesday, 15.03.2016 - 19:00, Postkult e. V., Böllberger Weg 5

Ein Akt des zivilen Ungehorsams, eine politische Aktion und ein bewegender, international ausgezeichneter Dokumentarfilm. „Io sto con la sposa“ („Auf der Seite der Braut“) ist alles in einem.
Verkleidet als Hochzeitsgesellschaft, so schleusen die Regisseure Gabriele del Grande, Khaled Soliman al Nassiry und Antonio Augugliaro fünf syrische Flüchtlinge durch die Festung Europa. Unterstützt von italienischen und syrisch-palästinensischen Aktivist*Innen und immer begleitet von der Kamera halten sie dokumentarisch, in teilweise sehr poetischen Bildern fest, wie das Filmteam gegen europäische Reisebeschränkungen verstößt, um Menschen, die in ihrer Heimat und auf der Flucht alles verloren haben, das Recht auf Bewegungsfreiheit zuteilwerden zu lassen. Mit der Veröffentlichung des Films, quasi eine Selbstanzeige, nehmen sie die juristischen Konsequenzen in Kauf – und machen gleichzeitig deutlich, wie wenig Menschlichkeit in der europäischen Flüchtlings- und Asylpolitik herrscht.

On The Bride’s Side
2014
89 min
OmU
Im Anschluss als Expert*In:
- Ruby Hartbrich - Crewmitglied Sea-Watch (www.sea-watch.org)
- Aaron Scheid - Aktivist der Kampagne ‚VisaWie? Gegen diskriminierende Visaverfahren‘


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Anhand von Reaktionen auf die sogenannte „Flüchtlingskrise“ treten in letzter Zeit diffuse Ressentiments und verstecktes, rassistisches Gedankengut deutlich zutage. Mit dem FahrradkinoFilmFestival „Flüchtige Bekanntschaften“ sollen persönliche Geschichten von Geflüchteten in den Mittelpunkt gerückt werden, um die hitzige Debatte um das Menschenrecht Asyl weg von dem Bild der grauen Flüchtlingsflut hin zu den schutzsuchenden Menschen zu bewegen. Mit den mehrfach ausgezeichneten Filmen Mediterranea (12. März, 19 Uhr), On The Bride’s Side (15. März, 19 Uhr) und Land In Sicht (21. März, 20 Uhr) und den daran anschließenden Diskussionsrunden mit renommierten Expert*Innen sollen Vorurteile und Chancen thematisiert werden. Für Schulklassen gibt es in der Woche vom 14. bis 18. März die Möglichkeit einen Workshop zu besuchen. Hier dient der Film Wir Sind Jung, Wir Sind Stark als Grundlage. Mehr zum Filmworkshop für Schulen unter: https://cultureconaction.wordpress.com/fahrradkino/workshop-wir-sind-jung-wir-sind-stark/

Eine gemeinschaftliche Veranstaltung von urban.aktiv, Postkult e.V., CultureConAction und der Amnesty International Hochschulgruppe Halle im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus 2016. Weitere Informationen unter www.bildungswochen.de.

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Ausschlussklausel
Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen, insbesondere gilt dies für die Modemarke Thor Steinar.

Sunday, 13.03.2016 - 10:00, Gedenkstätte „Roter Ochse“ Halle (Saale)

Der Zweite Weltkrieg hat gezeigt, welche verheerenden Auswirkungen die strikte Missachtung von Menschenrechten haben kann. Es war kein Zufall, dass bereits wenige Monate nach Beendigung des Krieges eine Fachkommission der Vereinten Nationen gegründet wurde, um einen internationalen Menschenrechtskodex zu entwickeln. Am 10. Dezember 1948 wurde ohne Gegenstimmen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verabschiedet.

Angesichts der aktuellen Hetze gegen Geflüchtete, den Brandstiftungen in Asylunterkünften oder der Morddrohungen gegen Menschen, die sich für Geflüchtete einsetzen, wollen wir zeigen, welche Verbrechen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit verursachen kann. Wir führen daher an Orte von Menschenrechtsverletzungen während des Nationalsozialismus’ in Halles Innenstadt. Durch die Begegnung mit der Geschichte am eigenen Wohnort wird historisches Geschehen konkret fassbar. Eine intensive Auseinandersetzung mit lokalen Orten und Ereignissen im eigenen Lebensumfeld kann dazu beitragen, das historische Bewusstsein zu erweitern. Der Stadtrundgang „Täterspuren“ setzt sich mit den Verbrechen des faschistischen Halle auseinander und stellt die Errungenschaft der Menschenrechtserklärung demgegenüber.

Dauer: ca. 2 Stunden (ca. 3.5 km) , Start- und Endpunkt: Gedenkstätte „Roter Ochse“ Halle (Saale)

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Gedenkstätte "Roter Ochse" Halle (Saale) zu den Bildungswochen in Halle.

Saturday, 12.03.2016 - 19:00, Postkult e. V., Böllberger Weg 5

MEDITERRANEA ist das Spielfilmdebüt des jungen Italoamerikaners Jonas Carpignano, der bereits für seine Kurzfilme A CIAMBRA und A CHIJÀNA mehrfach auf den Filmfestivals in Cannes, Venedig und Sundance ausgezeichnet wurde. Mit den Mitteln des Spielfilms arbeitet Carpignano die Hintergründe der Unruhen in Rosarno/Italien 2010 auf, bei denen mehr als 60 Menschen verletzt wurden und Tausende Migrantinnen und Migranten evakuiert werden mussten.
Die Figuren des Films werden dabei von Geflüchteten und Immigranten verkörpert, die selbst von den Unruhen betroffen waren und ihre eigenen Erfahrungen mit Flucht, Vertreibung und Fremdenfeindlichkeit in den Dreh miteinfließen ließen.

MEDITERRANEA
2015
107 min
OmU
Im Anschluss als Expert*In angefragt: Aktivist*Innen der Proteste am Berliner Oranienplatz, Multikulti Kollektiv Halle
Moderation: Udo Isreal (Radio Corax)



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Anhand von Reaktionen auf die sogenannte „Flüchtlingskrise“ treten in letzter Zeit diffuse Ressentiments und verstecktes, rassistisches Gedankengut deutlich zutage. Mit dem FahrradkinoFilmFestival „Flüchtige Bekanntschaften“ sollen persönliche Geschichten von Geflüchteten in den Mittelpunkt gerückt werden, um die hitzige Debatte um das Menschenrecht Asyl weg von dem Bild der grauen Flüchtlingsflut hin zu den schutzsuchenden Menschen zu bewegen. Mit den mehrfach ausgezeichneten Filmen Mediterranea (12. März, 19 Uhr), On The Bride’s Side (15. März, 19 Uhr) und Land In Sicht (21. März, 20 Uhr) und den daran anschließenden Diskussionsrunden mit renommierten Expert*Innen sollen Vorurteile und Chancen thematisiert werden. Für Schulklassen gibt es in der Woche vom 14. bis 18. März die Möglichkeit einen Workshop zu besuchen. Hier dient der Film Wir Sind Jung, Wir Sind Stark als Grundlage. Mehr zum Filmworkshop für Schulen unter: https://cultureconaction.wordpress.com/fahrradkino/workshop-wir-sind-jung-wir-sind-stark/

Eine gemeinschaftliche Veranstaltung von urban.aktiv, Postkult e.V., CultureConAction und der Amnesty International Hochschulgruppe Halle im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus 2016. Weitere Informationen unter www.bildungswochen.de.

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Ausschlussklausel
Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen, insbesondere gilt dies für die Modemarke Thor Steinar.

Tuesday, 09.02.2016 - 20:00, Versammlungsraum, Reformhaus Halle, Große Klausstraße 11, 06108

Wir schreiben zusammen Briefe an unsere Wahlkreisabgeordneten des Bundestages um sie aufzufordern sich gegen die Asylrechtsverschärfungen einzusetzen.

Briefvorlagen, Briefumschläge u.ä. werden gern gestellt.

Wenn ihr keine Zeit zum Vorbeikommen habt, gibt es Briefvorlagen auch hier: 

https://www.amnesty.de/2016/2/3/das-asylpaket-ii-menschenrechte-gefahr

Thursday, 10.12.2015 - 18:00, Löwengebäude, Hörsaal XIV a/b

Menschen können wie nie zuvor kommunizieren, sich koordinieren und Menschenrechtsverletzungen öffentlich machen. Menschenrechte wie die Meinungs- und Informationsfreiheit werden dadurch gestärkt. Doch damit ist das Internet auch ein „lohnendes Ziel“ für staatliche Eingriffe wie Massenüberwachung, gezielte Überwachung, Zugangssperren und Zensur.

Die Veröffentlichungen des Materials von Edward Snowden seit Juni 2013 bestätigten, was viele bereits befürchteten: Dass staatliche Stellen inzwischen millionenfach private Kommunikation mitschneiden, sammeln und auswerten – im Verborgenen und ohne hinreichende Rechtsgrundlage.

Mit dem Themenabend zum internationalen Tag der Menschenrechte möchte die Amnesty Hochschulgruppe Halle verschiedene Aspekte des Themas 'Menschenrechten im digitalen Zeitalter' beleuchten.

 

Vorträge und Diskussion mit:

Mario Lenhart, Amnesty International

Die Digitalisierung als Chance und Herausforderung für die Verwirklichung von Menschenrechten: Neue Möglichkeiten der politischen Mobilisierung und der freien Meinungsäußerung. Stellt eine anlasslose Massenüberwachung eine schwerwiegende Menschrechtsverletzung dar?


Birgit Neumann-Becker, Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt

25 Jahre nach der Wiedervereinigung wächst das Gefühl des Überwachtwerdens. Sind Rechtsstaat und „Überwachungsstaat“ miteinander vereinbar? Wie funktionieren Geheimdienste damals und heute?


Björn Fehse, Rechtsanwalt für Strafrecht und Internet-/Onlinerecht
Welche Rechte haben Privatpersonen im Internet? Welche Möglichkeiten der strafrechtlichen Verfolgung gibt es um diese Rechte effektiv zu wahren?


Friedemann Ebelt, Digitalcourage e.V.
Schon wieder Vorratsdatenspeicherung - schon wieder verfassungswidrig? Was kommt mit der neuen EU-Richtlinie für Polizei und Justiz auf uns zu? Anregungen zur digitalen Selbstverteidigung.

 

Moderation: Stella Gebauer, Radio Corax e.V.

 

EinE GebärdendolmetscherIn wird gern zur Verfügung gestellt, dafür bitte bis zum 7.12. unter kontakt@ai-campus.de melden.

Wednesday, 11.11.2015 - 19:30, Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6

Im Anschluss an den Film laden wir zum Gespräch mit Regisseurin Nancy Brandt.

Was bedeutet es, bei vollem Bewusstsein und aus Überzeugung einen Schritt zu wagen, von dem es keinen Weg mehr zurück ins „normale Leben“ geben wird? Was bedeutet es, sich gegen ein System zu stellen, auch wenn klar ist, dass dieses um ein Vielfaches stärker ist?

Emil Richter, Jahrgang 1914, flieht aus der deutschen Wehrmacht und gelangt auf Irrwegen bis nach Serbien, wo er sich sieben Jahre lang vor der deutschen Armee verstecken wird.

André Shepherd, Jahrgang 1977, flieht aus der amerikanischen Armee, lebt 19 Monate in Bayern im Untergrund und beantragt daraufhin als erster amerikanischer Soldat in Deutschland Asyl. Am 12.09.2015 erhielt André Sheperd den Menschrechtspreis der Flüchtlingsorganisation ProAsyl.

Zwischen ihren Fluchten und ihrer Suche nach einer neuen Heimat liegen fast sieben Jahrzehnte und dennoch verbindet sie einiges. Was hat sich seit 1945 eigentlich verändert?


Deutschland/Serbien 2013

Regie: Nancy Brandt
Kamera: Thomas Beckmann, Thomas Doberitzsch
Schnitt: Katja Nguyễn Thành, Nancy Brandt
Musik: Michael Edwards
Produktion: Hochschule für Fernsehen und Film München

Drehzeit: 2005-2012
Länge: 78 min

Link: http://www.nancybrandt-film.de/oos.html


Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Friedenskreis e.V. innerhalb der Friedensdekade Halle.

Monday, 12.10.2015 - 20:00, Luchs.Kino am Zoo, Seebener Straße 172

Im Rahmen der Globale in Halle zeigen wir dieses mal den Film Amal:

start

Die syrische Flüchtlingsfamilie Hemidi wohnt seit Herbst 2013 in Sachsen-Anhalt. Hier müssen sie sich mit einer ihnen fremden Kultur und der neuen deutschen Umgebung auseinandersetzen. Das fällt nicht immer leicht, denn die Erinnerungen an den Krieg in Syrien bestimmen noch ihren Alltag. Der Film begleitet die siebenköpfige Familie bei ihren ersten Schritten in Deutschland und versucht, in diesem Spannungsfeld die persönliche Entwicklung des Einzelnen auszuloten.

Im Anschluss an den Film laden wir zum Gespräch mit Noël Kaboré vom Ausländerbeirat der Stadt (Halle), sowie Vorstandsmitglied des Landesnetzwerkes Migrantenselbstorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA e.V.), ein.
Moderation: Nadja Sonntag, Asylreferentin Amnesty International für den Bezirk Sachsen-Anhalt.

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Regie: Caroline Reucker
Produktionsland: D
Produktionsjahr: 2015
Länge: 55 min
Sprachen: deutsch, arabisch mit dt. Untertiteln

Thursday, 01.10.2015 - 15:00, Stadthaus Halle, Marktplatz 1

Zur Infomesse "Engagiert für Flüchtlinge" stellen wir unsere Arbeit des Asyl AKs vor.

Kommt vorbei um uns kennenzulernen und Fragen zu stellen!

Friday, 25.09.2015 - 10:00, Halle, Riebeckplatz

Am Spendenlauf der Hallianz für Vielfalt nehmen wir zusammen mit unseren FreundInnen vom Roter Stern Halle e.V. als LäuferInnen teil. Dazu sind wir mit einem Infostand vertreten, an dem alle Interessierte sich über unsere Arbeit für geflüchtete Personen informieren können.

Ein externer Sponsor verschenkt außerdem allen teilnehmenden Flüchtlingen Sportklamotten und Turnschuhe. Kennt ihr jemanden, der daran Interesse hat? Dann schreibt uns direkt eine Mail: asyl@halle.ai-campus.de

Saturday, 25.07.2015 - 16:00, Niels Stensen Grundschule, Schwerin

 

Dieses Jahr findet die 19. Radtour für die Menschenrechte unter dem Thema GEGEN RASSISMUS: RELIGIONSFREIHEIT IST EIN MENSCHENRECHT statt. Alle Radsportbegeisterten sind herzlich eingeladen, Amnesty-Mitglieder quer durch Mecklenburg-Vorpommern von Schwerin nach Szczecin/Stettin zu begleiten.

In jedem Ort sind Informationsveranstaltungen, Aktionen sowie Sightseeing vorgesehen. Es wird meistens in Turnhallen geschlafen, gekocht wird gemeinsam. Die Etappen betragen ca. 50 Kilometer am Tag. Ein Begleitfahrzeug steht zur Verfügung. Die Kosten für Übernachtung und Vollverpflegung betragen 15 Euro pro Tag. Gern können auch nur Teilstrecken mitgefahren werden.

ANMELDUNG
per Mail: radtour@amnesty-sachsen-anhalt.de
oder telefonisch: 0175 / 90 45 768

WEBSITE:
www.radtour.amnesty-sachsen-anhalt.de

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