Termine und Veranstaltungen

Donnerstag, 20.03.2014 - 00:00, Halle

Aktionstag zum EU-Gipfel In dieser Woche wurden wieder Leichen an der Küste von Lesbos, Griechenland angeschwemmt. Fünf Monate nach der tragischen Katastrophe von Lampedusa, als drei Boote mit bis zu 650 Flüchtlinge und Migranten auf dem Weg von Nordafrika nach Europa sanken, tun die Verantwortlichen immer noch nicht genug um das Leben von Migranten und Flüchtlingen zu schützen.

Die Schiffswracks vor der Küste von Lampedusa in Oktober 2013 mahnen deutlich, wie notwendig eine grundlegende Änderung in der Asyl-und Migrationspolitik ist. Es wird berichtet, dass in den ersten 10 Monaten des Jahres 2013 mehr als 10.000 Flüchtlinge aus Syrien an der Küste von Italien angekommen sind.

Heute treffen sich die EU- Staats-und Regierungschefs in Brüssel zu einem EU-Gipfel , dort werden sie auch über die Asyl- und Migrationspoltik der EU beraten, denn bis Juni soll eine neue strategischen Leitlinien für die nächsten 5 Jahre beschlossen werden.

Mit unserem Protest möchten wir die EU-Mitgliedsstaaten daran erinnern ihre Verantwortung wahrzunehmen und zu handeln.

Montag, 13.01.2014 - 20:00, Luchs.Kino am Zoo, Seebener Straße 172

Zu Gast: Regisseurin Ulrike Mothes

www.womenspolicestation-film.com

Die Vergewaltigungsfälle zu Beginn des Jahres 2013 in Neu-Delhi riefen die missachteten Rechte indischer Frauen neu ins Bewusstsein. Bis heute werden in Indien unerwünschte Mädchen abgetrieben, junge Frauen zwangsverheiratet oder gar, als Haushaltsunfall getarnt, vor dem schwiegerelterlichen Herd mit Kerosin übergossen und verbrannt. Eine staatliche Initiative, Frauen vor Diskriminierungen zu schützen, ist die Einrichtung von Frauenpolizeistationen mit ausschließlich weiblicher Besetzung.

Wenn die 31 Polizistinnen der WOMEN´S POLICE STATION in Bangalore ihrer Arbeit nachgehen, schlichten sie nicht nur Familien- und Mitgift-Konflikte, sondern verteidigen auch ihre Autorität gegenüber angeklagten Gatten und Schwiegervätern und philosophieren über die perfekte Hochzeit.

Dienstag, 26.11.2013 - 19:00, Goldene Rose, Rannische Str. 19

Efi Latsoudi, Flüchtlingsaktivistin aus Griechenland, berichtet über die aktuellen Fluchtbewegungen in der Ägäis, den Abschottungsmaßnahmen von Frontex und der griechischen Küstenwache, sowie von den Solidaritätsaktivitäten auf der Insel.

Über Lesbos sind im Verlauf des letzten Jahres wieder verstärkt Flüchtlinge nach Griechenland gekommen. Viele der Schutzsuchenden kommen aus Kriegsgebieten, wie Afghanistan, Somalia und insbesondere Syrien. Was ihnen, bei ihrem Versuch in die EU zu gelangen, als erstes begegnet sind bewaffnete Einheiten von Frontex und der griechischen Küstenwache, die sich auch nicht scheuen diese Waffen gegen die Flüchtlinge zu benutzen.

Die von diesen Einheiten praktizierte Rückschiebung in die Türkei ist zwar vom EGMR in einem Urteil vom 23.2.2012 als eindeutiger Verstoß gegen fundamentale Menschenrechte bewertet worden, dies hat aber nicht zu einem Stopp dieser Rückschiebungspraxis geführt. Wie auch an andern Abschnitten der EU-Außengrenze ist diese Abschottungspraxis mitverantwortlich für eine Vielzahl von Todesfällen. Diejenigen die es schaffen lebend anzukommen, erhalten meistens keine Unterkunft, keine Verpflegung und keine medizinische Hilfe vom griechischen Staat.

Gleichzeitig lassen sich an der Entwicklung in Lesbos beispielhafte Aktionen praktischer Solidarität aufzeigen. Vor Ort ist in den zurückliegenden Jahren in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung ein selbstorganisiertes Willkommenszentrum „PIKPA“ und „The village of all together“ aufgebaut worden.

Wir wollen gemeinsam diskutieren wie praktische Solidarität auf Lesbos und hier in Deutschland gestaltet werden kann und sprechen über Herausforderungen, Grenzen und Ansprüche.

In Zusammenarbeit mit borderline europe e.V.  

Montag, 04.11.2013 - 20:00, Melanchthonianum, Hörsaal B

Wir laden euch herzlich zu einem Infoabend über Amnesty International ein! Zunächst erfahrt ihr in einem Vortrag die Arbeitsweise und den Aufbau der Nichtregierungsorganisation Amnesty International auf internationaler und regionaler Ebene. Nachdem außerdem die Möglichkeiten vorgestellt werden in unserer Gruppe mitzuarbeiten, könnt ihr eure Fragen stellen.

Dienstag, 22.10.2013 - 09:00, Audimax

Wir sind auch wieder beim Tag des studentischen Engagements dabei. Informiert euch an unserem Stand über unsere Gruppe und Mitmachmöglichkeiten. Außerdem könnt ihr mehr erfahren über die Flüchtlingspolitik der EU, den sogenannten 'Push-Backs' auf dem Mittelmeer und unsere Petition an die Griechische Regierung unterzeichnen!

 

 

 

Samstag, 12.10.2013 - 20:00, Wajut, Lauchstädterstraße 24

Die Europäische Union schottet ihre Außengrenzen weiterhin ab und verstößt damit massiv gegen Menschenrechte. Im Fokus unserer aktuellen Recherchen steht die Grenzpolitik Griechenlands. Nachdem der Landweg über die Türkei inzwischen weitgehend versperrt ist, versuchen Schutzsuchende verstärkt über den gefährlichen Seeweg nach Griechenland zu gelangen. Aber die griechische Küstenwache zerstört die Boote der Flüchtlinge, die vor allem aus Afghanistan, Syrien, Somalia oder Eritrea kommen, und versucht, sie in türkische Gewässer zurückzubringen. Einige schaffen es doch auf der Insel Lesbos anzukommen, die nicht weit von der türkischen Küste entfernt ist. Hier wie auch der Landgrenze zur Türkei werden Schutzsuchende, darunter auch viele Minderjährige, oft willkürlich verhaftet. Diese Haft kann in Griechenland bis zu 18 Monate dauern – ein Grund, weshalb ein Asylantrag oft gar nicht erst gestellt wird. So sitzen Flüchtlinge in Haftanstalten, obgleich feststeht, dass sie nicht in ihre Länder zurückgeschoben werden dürfen, weil ihnen dort Gefahr für Leib und Leben droht. Die Bedingungen in den griechischen Gefängnissen, die medizinische Versorgung und die hygienischen Bedingungen sind katastrophal.

Hier geht's zur Online-Petition.

In Zusammenarbeit mit und für die Bewohner des Flüchtlingswohnheims in Krumpa veranstaltet der WaJut Waldorf Jugendtreff und ehrenamtliche Studenten ein Rap Konzert. Alle Acts verzichten freiwillig auf Gage damit jeder Cent auch dahin kommt wo er am besten gebraucht wird. Wir sind mit einem Infostand zu unserer Asylarbeit und der aktuellen Petition zu den Push-Backs auf dem Mittelmeer dabei!

Samstag, 13.07.2013 - 00:00, Lesbos, Griechenland

Vom 13. bis 20. Juli findet auf der griechischen Insel Lesbos das von Amnesty International organisierte "Human Rights Camp" statt. Aktivistinnen und Aktivisten aus 20 Ländern werden dort zusammenkommen, um auf die katastrophale Situation der Flüchtlinge aufmerksam zu machen.

Von der Gruppe Halle ist auch eine Vertreterin vor Ort. Sie wird von ihren Erlebnissen auf unserer facebook-Seite berichten (auch von Nicht-facebook-Mitgliedern lesbar).

Fast täglich versuchen Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien oder Afghanistan, über das ägäische Meer nach Griechenland zu gelangen. Was sie suchen, ist Schutz und ein menschenwürdiges Leben. Doch was sie finden, sind Zurückweisung, Gewalt und Erniedrigung. Mit lebensbedrohlichen Methoden hindert die griechische Küstenwache sie daran, Festland zu erreichen und dort Asyl zu beantragen. Damit muss Schluss sein! Setzt jetzt ein Zeichen und beteiligt euch an unserer Online-Petition: http://www.amnesty.de/stoppushbacks

Samstag, 06.07.2013 - 10:00, Unisportplatz Ziegelwiese

Da der Sportplatz vom Hochwasser stark betroffen ist, muss das Turnier leider verschoben werden!

Aktuelle Infos zum neuen Termin etc. gibt es auf dieser Website!

 
Hier gehts zur Anmeldung!

Montag, 10.06.2013 - 20:00, Luchs.Kino am Zoo, Seebener Straße 172

Leichen werden geborgen, wo Deutsche, Engländer oder Franzosen Urlaub machen, einige der über tausend Bootsflüchtlinge, die den Unruhen in den nordafrikanischen Ländern entkommen wollten und dabei ihr Leben ließen.

Dieses Thema greift die Ausstellung "Bootsflüchtlinge" der Amnesty-International Hochschulgruppe Halle auf. Sie wird am 10. Juni vor der Filmvorführung von "Closed Sea" in der Filmreihe "globale in Halle" im Luchs.Kino am Zoo eröffnet. Closed Sea erzählt von den somalischen und eritreischen Flüchtlingen, die während des Libyen- Krieges von der italienischen Marine auf See abgefangen und gewaltsam nach Libyen zurückgewiesen wurden, wo sie der Macht der lokalen Polizei ausgesetzt waren. Die Ausstellung "Bootsflüchtlinge" von Amnesty International zeigt, aus welchen Ländern die Menschen kommen, die sich in kleinen Fischerbooten auf dem Mittelmeer in Lebensgefahr begeben.

Wer sind sie? Warum nehmen sie die gefährliche Überfahrt und unsichere Zukunftsaussichten in Europa auf sich? Welche Chance auf Asyl haben sie? Wie wollen wir als Europäer mit der Situation umgehen? Die Ausstellung gibt Antworten und stellt neue Fragen zu einem Thema, das weit entfernt scheint, aber uns dennoch auch hier – im mittelmeerfernen Halle - kümmern sollte. In Deutschland werden die Flüchtlinge häufig als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet, doch das trifft oft nicht zu: Sie stammen aus Somalia und Eritrea, wo seit Jahren Gewalt und Perspektivlosigkeit den Alltag beherrschen. Aktuell flüchten viele wegen der Kriege und Unruhen aus nordafrikanischen Staaten. Für sie stellt die Seereise über das Mittelmeer nach Europa einen letzten Ausweg dar. Allein 2011 sind laut dem Flüchtlingsdienst der Vereinten Nationen (UNHCR) 58.000 Bootsflüchtlinge über das Mittelmeer zu uns nach Europa gekommen. Wie viele auf dem Weg ihr Leben ließen, ist unklar: Der UNHCR geht von mehr als 1.500 Toten aus.

Im Film sind Originalszenen der Überfahrt von Handy-Videos zu sehen. Sie zeigen, die eine Gruppe junger Frauen und Familien in einem kleinen Fischerboot auf der Reise über das Mittelmeer abtreibt und dem Tode nahe ist. Sie werden gerettet, doch dann wieder nach Libyen zurück gebracht. Der Film dokumentiert auch die Schmähungen und Misshandlungen, die diejenigen ertragen müssen, die versuchen zu fliehen. Selbst diejenigen, die es nach Europa schaffen, sind hier nicht willkommen.

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es eine Diskussion mit Dario Sarmadi, Politologe und Europawissenschaftler, sowie Referent für politische Flüchtlinge und Asyl bei Amnesty International.

Samstag, 08.06.2013 - 19:30, Bude Halle, Kardinal-Albrecht-Straße 6 (ehem. Thalia-Theater)

Die Asyl-Monologe erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.

Schritte hin zu Gerechtigkeit, das thematisieren die Asyl-Monologe, indem sie nicht nur die Werdegänge von Flüchtlingen und Asylsuchenden inklusive der zunächst ‚normalen’ Lebensläufe in ihrer Heimat, der Fluchtursachen und ihrer Erfahrungen mit dem deutschen Asylsystem darstellen, sondern vor allem Geschichten von Trennungslinien und Koalitionen, von Feigheit und Mut, von Konflikten und Solidarität sind. Kurzum: die Asyl-Monologe erzählen jene Dramen, die stattfinden, wenn verschiedene Lebenswege sich unter besonderen Umständen zu berühren beginnen und Menschen schließlich "unfähig wurden, ein unengagiertes oder aufgeschobenes Leben zu führen" (Edward Said).

Mit der ersten Produktion, den Asyl-Monologen, orientiert sich Bühne für Menschenrechte an den Worten von Martin Luther King, jr., für den menschlicher Fortschritt weder automatisch noch unausweichlich ist und jeder Schritt hin zu Gerechtigkeit Opfer, Leid und Kampf verlangt.

Eintritt auf Spendenbasis.

asylmonologe

Samstag, 25.05.2013 - 10:00, Marktplatz

Unter dem Motto „Dein Engagement. Unsere Zukunft.“ findet am 25. Mai 2013 erstmals der Deutsche Entwicklungstag statt. Er richtet sich an alle, die sich national und international  engagieren  und  für  andere  stark  machen. Ob  fairer  Handel  oder  Projekte  aus  dem  Bildungsbereich  –  der  Deutsche  Entwicklungstag  zeigt  eine  breite  Vielfalt  des  bürgerschaftlichen  und  kommunalen Engagements  in  der  Entwicklungszusammenarbeit.  Er möchte informieren, aber auch aktivieren.

Die Amnesty International Hochschulgruppe ist mit einem Stand zur aktuellen Ägypten-Kampagne vertreten. Im Zuge der ägyptischen "Revolution des 25. Januar" eroberten sich Aktivisten und Künstler den öffentlichen Raum auch mit Farbe und Pinsel zurück. Sie malten und sprühten ihre Forderungen an die Wände der Stadt. Sie kommentierten das politische Geschehen und verewigten die Opfer von Polizei- und Militärgewalt auf den Mauern Kairos und anderer Großstädte. Die Poster-Ausstellung "Wände des Widerstands" zeigt eindrucksvolle Beispiele ägyptischer Street Art aus dem Jahr 2012 und demonstriert anhand dieser Kunst, wie die Ägypter für Freiheit und Menschenrechte kämpfen. Sie werden eingerahmt von den Forderungen von Amnesty International. Mehr Infos zur Menschenrechtslage in Ägypten und der aktuellen Amnesty-Kampagne.

Wenn du den Stand verpasst hast, kannst du auch HIER die aktuelle Petition zu Frauenrechten in Ägypten online unterzeichnen.

Samstag, 18.05.2013 - 00:00, Bochum

Rund 500 Mitglieder von Amnesty International aus ganz Deutschland trafen sich am Pfingstwochenende in Bochum zur diesjährigen Jahresversammlung. Erstmals der Mitgliedschaft stellen musste sich unsere neue Generalsekretärin, Selmin Çalışkan, die seit dem 1. März im Amt ist. Die vier Delegierten aus der Gruppe Halle nahmen an Workshops und Seminaren wie Flüchtlingsschutz, Ägypten, Russland, Fundraising oder Folter teil. Als internationale Gäste waren unter anderen Arsenij Roginski, der Präsident der internationalen Gesellschaft “Memorial”, und Dirk Sager, Vorstand von "Reporter ohne Grenzen", anwesend. Turnusmäßig wurde ebenfalls ein neuer Vorstand der deutschen Amnesty-Sektion gewählt: www.amnesty.de/der-ehrenamtliche-vorstand

Samstag, 27.04.2013 - 11:00, Lutherstadt Wittenberg, Marktplatz

An einem verregneten Samstag Ende April trafen sich die Gruppen Magdeburg und Halle/S. zum Lokalderby in Lutherstadt Wittenberg. Da den Bewohnern der Stadt, welche nach dem großen Reformator benannt ist, Amnesty International nahezu unbekannt war, führten uns in Luthers Sinne die Wege zur Aufklärung nach Wittenberg.

Unter der Überschrift „Der Arabische Frühling darf nicht verblühen“ bauten wir einen großen Stand mitten auf dem Marktplatz auf. Quer über den Platz wurde eine Wäscheleine gespannt, an der wir die Ausstellung „Wände des Widerstands – Street-Art der Ägyptischen Revolution“ festklammerten. Passend dazu tanzten Magdeburger und Hallenser gemeinsam den Pharaonentanz zu ägyptischer Musik aus der Zeit der Revolution.

Trotz des miesen Aprilwetters kamen viele Besucher zu unserem Stand. Angelockt von Kaffeeduft und leckeren Kuchen wurden rund 70 Unterschriften zur aktuellen Ägypten-Petition gesammelt. Viele Touristen und Einwohner diskutierten angeregt mit uns, interessierten sich für Amnesty und die Kampagne.

Und zu guter Letzt unterstütze Martin Luther höchstpersönlich unsere Ägypten-Kampagne.

Donnerstag, 17.01.2013 - 18:00, Melanchthonianum, Hörsaal XVI

- Wie wir alle Kinderarbeit (unfreiwillig) unterstützen und wie wir das ändern können

Die Referentin Elena Samonova studierte Kulturwissenschaften und Politikwissenschaften in St-Petersburg und Heidelberg. Nach dem Forschungsaufenthalt in Nepal verfasste sie ein Buch „Verkaufte Kinder: Kindersklaverei in Nepal“. Seit 2011 nimmt sie am weiterbildenden Programm „Childhood Studies and Children´s Rights“ an der Freien Universität Berlin teil und betreut ein Blog über Kinderarbeit auf der Seite der Kampagne „Aktive gegen Kinderarbeit“. Außerdem hat Frau Samonova an verschiedenen Projekten für ehemalige Kamalari (minderjährige Sklavinnen in Nepal) mitgearbeitet.

Die Referentin Elke Michauk studiert in Mumbai, Indien und hat während ihres Studiums  ein durch die GEW-Stiftung 'Fair Childhood' unterstütztes Projekt in Andhra Pradesh (Indien) begleitet: http://www.fair-childhood.eu/.

Dienstag, 11.12.2012 - 20:00, Melanchthonianum, Hörsaal B

- Der Zusammenhang von Rechtsradikalismus und wirtschaftlicher Depression in der Geschichte Europas und heute

Die Referentin Prof. em. Helgard Kramer war Soziologieprofessorin an der Freien Universität Berlin mit dem Arbeitsschwerpunkt theoretische und empirische Forschung zum Rassismus und NS-Täterforschung.

Der Referent Marcus Schmidt ist ausgebildete Lehrkraft für Jugendliche und Erwachsene zum Thema Rechtsextremismus und Methoden der gewaltfreien Konfliktbearbeitung.

Dienstag, 04.12.2012 - 20:00, Melanchthonianum, Hörsaal B

- Homosexualität, Transgender und Queer - Situation in der Welt und Hier

Der Referent Rupert Haag ist Experte bei Amnesty für "Menschenrechte und sexuelle Identität" und Mitherausgeber des Buches "Das Recht, anders zu sein. Menschenrechts- verletzungen an Schwulen, Lesben und Transgender".

Der Referent Ants Kiel ist Mitglied im "lebensart e.V. - Fachzentrum für sexuelle Identität Halle" und berichtet von seiner Arbeit vor Ort.

Dienstag, 20.11.2012 - 20:00, Melanchthonianum, Hörsaal B

- Versagen der Justiz am Beispiel Troy Davis

Die Referentin Ellen Kubica ist Expertin von Amnesty International für die Menschenrechtssituation in den USA. Sie betreute die Familie von Troy Davis vor und während seiner Hinrichtung. Troy Davis wurde am 21. September 2011 im US-Bundesstaat Georgia hingerichtet, trotz Zweifeln an seiner Schuld und trotz weltweiter Proteste.

Dienstag, 31.07.2012 - 18:00, Peissnitzhaus

Die 16.Radtour der Menschenrechte führt dieses Jahr unter der Kampagne "HÄNDE HOCH FÜR WAFFENKONTROLLE" auch durch Halle:

Am Abend des 31.Juli erwarten wir die RadlerInnen und alle Interessierten mit folgendem Programm im Peissnitzhaus:

"Waffenhandel-ein Bombengeschäft" 

Der 93minütige Dokumentarfilm war Teil eines Arte- Themenabends zum Thema Waffenhandel. Abseits von der Weltöffentlichkeit sterben tagtäglich unzählige ZivilistInnen durch das Feuer bewaffneter Gruppen: Denn der Waffenhandel blüht weltweit, auch der Handel mit Waffen im Internet. In einem kaum zu durchdringenden Geflecht agieren skrupellose Waffenhändler, bewaffnete Banden und Beauftragte blutrünstiger Diktatoren. Zu Wort kommen auch VertreterInnen von Amnesty International, Oxfam und IANSA. Sie verfolgen den Weg der Waffen, klagen die Länder an, die die internationalen Waffenembargos umgehen und spüren die undurchsichtigen Zwischenhändler auf, die je nach Geschäftsinteresse Land und Pass wechseln.

danach
Blue Bossa

Die hallesche Band BlueBossa hat sich dem tanzbaren Jazz verschrieben und spielt Klassiker des Bossa Nova oder allgemein der latin music.

Freitag, 20.07.2012 - 16:00, Marktplatz

Laut UNHCR sind im Jahr 2011 mehr als 1500 Flüchlinge im Mittelmeer gestorben. Aus diesem Grund rufen wir im Rahmen des europaweiten Kampagne "S.O.S. Europa" (im englischen "When you don't exist") zum Flashmob auf! Weitere Infos zum Flashmob entnehmt ihr bitte unserer Facebook-Seite.

 

Montag, 11.06.2012 - 19:00, Melanchthonianum, Hörsaal D

Vor gut einen Jahr beschäftigte sich unsere Gruppe mit der Akademischen Friedensbewegung in Malawi. Mit unserer Solidaritätsaktion vor dem  Löwengebäude schafften wir es in die großen Zeitungen und in das Parlament von Malawi. Nun ist die  Menschenrechtsaktivistin Jessie Kabwila aus Malawi vor Ort um sich zu bedanken und uns von der aktuellen Lage in Malawi zu berichten.

Sie ist Head of Department, Department English am Chancellor College (University of Malawi) und war während des Universitätsstreiks Präsidentin der Chancellor College Academic Staff Union (CCASU). Außerdem ist sie im Vorstand von CODESRIA (Council for the Development of Social Science Research in Africa).

mehr zu Jessie Kabwila

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